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Deke, Gerhard

Künstler-Datensatz wdb_00000017


* 1936 in Dresden
Nachweisland: Deutschland


Keywords: Digitale Bildkunst

Bildrechte: VG Bild-Kunst

Biografie[[ul]] [[li]]1936 geboren in Dresden[[/li]] [[li]]1952 erlernter Beruf Dreher[[/li]] [[li]]1960 Ingenieur für Maschinenbau[[/li]] [[li]]1972 Ingenieur für Elektronische Datenverarbeitung[[/li]] [[li]]1960-1968 überwiegend tätig als Konstrukteur und Produktionsleiter im Maschinenbau[[/li]] [[li]]1969-1992 Produktionsleiter und Programmierer in der Elektronischen Datenverarbeitung[[/li]] [[li]]seit 1972 autodidaktische Fotografie-Ausbildung[[/li]] [[li]]seit 1993 autodidaktische Ausbildung in der Digitalen Bildkunst (digitale Bildbearbeitung)[[/li]] [[li]]seit 1995 Erarbeitung von freien Grafiken[[/li]] [[li]]verheiratet seit 1960, einen Sohn[[/li]] [[/ul]]Ausstellungen[[ul]] [[li]]Wandlungen I, 2004 (Galerie im Vital-Center, Dresden)[[/li]] [[li]]Digital grafische Arbeiten, 2005 (Stadtgalerie, Pirna)[[/li]] [[li]]Wandlungen II, 2005 (Galerie Praxisklinik Herz und Gefäße, Dresden)[[/li]] [[li]]Digital grafische Arbeiten, 2007 (Kleine Galerie "Hans Nadler", Elsterwerda)[[/li]] [[li]]Grenzfälle, 2007 (DREWAG Treff, Dresden)[[/li]] [[li]]Wettbewerbsausstellung "100 Sächsische Grafiken", 2008 (Neue Sächsische Galerie, Chemnitz)[[/li]] [[li]]Alterswerke III, 2010 (Foyer Landtag, Dresden)[[/li]] [[li]]1. Künstlermesse, 2012 (Messe, Dresden)[[/li]] [[li]]11. Kunstmarkt, 2012 (Lausitzhalle, Hoyerswerda)[[/li]] [[li]]Digitalgrafiken, 2012 (Galerie Arlt, Dresden)[[/li]] [[li]]Oben - Kunst und Raum, 2012 (Albrechtsburg, Meißen)[[/li]] [[li]]Wandlungen, 2012 (Galerie 2. Stock Rathaus, Dresden)[[/li]] [[li]]Die andere Art, 2013 (St. Marien Krankenhaus, Dresden)[[/li]] [[li]]12. Kunstmarkt, 2014 (Lausitzhalle, Hoyerswerda)[[/li]] [[li]]Paradiesgarten, 2014 (Galerie Mitte, Dresden)[[/li]] [[li]]Dunkel und Licht - Druckgrafik und s/W-Fotografie, 2015 (Galerie 2. Stock Rathaus, Dresden)[[/li]] [[li]]Heimat - eine Hommage an Dresden und Sachsen, 2015 (Galerie KUNSTRAUM, Dresden)[[/li]] [[li]]Neues aus Dresdner Ateliers 2015, 2015 (Villa Eschebach, Dresden)[[/li]] [[li]]Welt im Umbruch, 2015 (Galerie im Gang TU, Dresden)[[/li]] [[li]]Augenstern - Alterswerke IV, 2016 (Foyer Landtag, Dresden)[[/li]] [[li]]Die andere Art 2, 2018 (Praxisgalerie Wunderlich, Dresden)[[/li]] [[li]]Kunst im Blut, 2018 (Sächsische Landesärztekammer, Dresden)[[/li]] [[li]]Künstlermitgliederausstellung des NSKV 2018, 2018 (Kunstraum Dresden, Dresden)[[/li]] [[li]]Wettbewerbsausstellung "100 Sächsische Grafiken", 25.09.2018-25.11.2018 (Neue Sächsische Galerie, Chemnitz)[[/li]] [[/ul]]Literatur[[ul]] [[li]]Deke, Gerhard, Mappen-Edition II, 2006.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Mappen-Edition I, 2006.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°1 Zeit, 15.02.2010.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°2 Verwandelte Landschaft, 15.03.2010.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°3 Die andere Art, 20.03.2010.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°4 Die andere Art II, 15.08.2010.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°5 Aphorismen, 15.05.2010.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°6 Grenzfälle, 15.02.2011.[[/li]] [[li]]Deke, Gerhard, Katalog N°7 Digitale Bildkunst, 25.01.2019.[[/li]] [[li]]Fritz Fiedler, Laudatio zur Ausstellung Digital grafische Arbeiten 02.10.2005.[[/li]] [[li]]Heinz Weissflog, Öffnung nach außen gefragt, in: Dresdner Neueste Nachrichten 11.2015.[[/li]] [[li]]Jördis Lademann, Kunst im Blut - Wie funktioniert das System Mensch?, in: Dresdner Neueste Nachrichten 31.12.2018.[[/li]] [[li]]Jürgen Schieferdecker, Knospensprung im frühen Herbst, in: Sächsische Neueste Nachrichten 06.2012 (2012) 06.[[/li]] [[li]]Jürgen Schieferdecker, Welt im Umbruch, in: Dresdner Neueste Nachrichten 24.04.2015 (2015).[[/li]] [[li]]Jürgen Schieferdecker, Welt im Umbruch, in: Dresdner Universitätsjournal 26(2015).[[/li]] [[li]]Lindner, Mathias/Alexander Stoll, Blätter im Letterndickicht, in: Neue Sächsische Galerie Chemnitz (Hg.), 100 Sächsische Grafiken 2008, Chemnitz, Sachsen 2008.[[/li]] [[li]]Lindner, Mathias/Stoll, Alexander, Kräftemessen, in: Neue Sächsische Galerie Chemnitz (Hg.), 100 Sächsische Grafiken 2018, Chemnitz 2018.[[/li]] [[/ul]]Mitgliedschaften[[ul]] [[li]]1976-2009 dresdner fotoaktiv 57 e.V.[[/li]] [[li]]ab 2006 Künstlerbund Dresden[[/li]] [[li]]ab 2013 Neuer Sächsischer Kunstverein Dresden[[/li]] [[/ul]]Öffentliche Sammlungen[[ul]] [[li]]Kunstfonds TU Dresden (11 Werke)[[/li]] [[li]]Grafiksammlung der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz (2 Werke)[[/li]] [[li]]Grafiksammlung des Neuen Sächsischen Kunstverein Dresden (1 Werk)[[/li]] [[/ul]]Schriftlicher Nachlass[[ul]] [[li]]Werkverzeichnis Gerhard Deke, 1995-2019, handgefertigt, aktueller Standort: bei Urheber[[/li]] [[li]]Sieben Kataloge, handgefertigt, aktueller Standort: bei Urheber[[/li]] [[li]]Zwei Mappen-Editionen 'Digitale Grafiken' a) 10 Blätter, Blattgröße A3, aktueller Standort: bei Urheber[[/li]] [[li]]Tagebuchartige Notizen 1983-2019, aktuelle Ablage: bei Urheber[[/li]] [[/ul]]Gedanken zu meiner Arbeit[[p]]Die Digitale Bildkunst ist eine junge Kunst (ab ca. 1965). Sie ist ein Kind der Digitalen Revolution, kunstwissenschaftlich und -historisch noch nicht aufgearbeitet. Sie hielt in Form der ‚Technologie der Bilddigitalisierung‘ über verschiedene Wege Einzug in die Bildende Kunst, speziell in die Kunstgattungen Fotografie und Grafik. Hauptorientierung der Digitalen Bildkunst ist die Anwendung digitaler Arbeitsmittel und Verfahren. Während die Fotografie bereits voll darin steht, tut sich die klassische Grafik noch schwer. [[/p]] [[p]]Seit 25 Jahren beschäftige ich mich mit der praktischen Umsetzung ins Künstlerische, spezifisch über den Weg der Digitalen Bildbearbeitung. Mein Datenverarbeitungsgrundwissen, meine fotografischen Kenntnisse und das Wissen um die Erweiterung der Möglichkeiten durch die Bilddigitalisierung geben mir den Rahmen dazu. Meine Werke basieren ausschließlich auf der Nutzung foto- und rechentechnischer Mittel. Mein Schaffensprozess umfasst das Suchen und Finden spezifischer Motive, das Herstellen digitaler Bilddateien (eigene Fotografien als Bildskizzen) daraus, die mediale Transformation dieser Bilddateien in neue Bildformen (Bildbearbeitung) und deren Sichtbarmachung als Tafelbilder (limitierte Druckausgabe auf Büttenpapier). Die Transformation, das Kernstück meines Schaffens, erfolgt durch eine absolute Grenzüberschreitung der fotografischen Darstellungsweise, durch Eingriff in die Strukturen der Bildskizzen. Darauf aufbauend suche ich nach neuen Inhalten, ihnen angemessenen Formen und Oberflächen, nach inhaltsbezogener spezifischer Verwendung von Farbe, Licht, Schatten, nach interessanter Flächengestaltung durch Struktur- und Dimensionswechsel. Ich vollziehe Formen nicht nach, sondern erfinde sie eigensinnig. Die Umwandlung verläuft vielschichtig, teilweise radikal, für den Bildbetrachter schwer vorstellbar. Die Ergebnisse haben wenig oder keine bildliche Beziehung mehr zum Ausgangsmaterial. Neben dem grundsätzlichen Nachweis der Nutzbarkeit will ich über diesen Weg Intuitives, Verborgenes, nicht Sichtbares, expressiv, sinnbildlich mit Aussage oder Botschaft, aus meinem Inneren heraus vermitteln. Ich möchte, dass dem Betrachter der Anblick meiner Bilder ungewohnt, fremd ist. Sie sollen ihn anregen, die Dinge und ihre Zusammenhänge wahrzunehmen und zu er-kennen, darüber nachzudenken und sich zu erfreuen.[[/p]] [[p]]Ich nutze eine neue technische Gestaltungsweise, vertrete aber eine klassische Bild- bzw. Kunstauffassung. Ich erstelle autonom künstlerische Werke, die von der Dimension, der Oberfläche, den Bildmitteln, dem Druckmedium her, grafische Blätter (Arbeiten auf Papier) sind.[[/p]] [[p]]Es entstand eine Werksammlung, die der Kunstgattung Digitale Bildkunst voll entspricht. Ich denke, sie ist ansehens- und beachtenswert, trägt bewahrenswerte Züge in sich. In sichtbarer Weise wird die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten der zeitgenössischen Kunst ergänzt und deren Klangbild in Breite und Tiefe erweitert. Die Werksammlung belegt, dass durch Anwendung mathematischer Regeln und Gesetzmäßigkeiten ästhetisch anspruchsvolle künstlerische Gestaltungen entstehen können. Ich bewege mich im unbesetzten Raum zwischen den Kunstgattungen Fotografie und Grafik. Beide Kunstgattungen verstehen sich, respektieren sich, sind verwandt (reale Wirklichkeit und Phantasie). Ich versuche, die beiden zu verbinden, obwohl sie sich eigentlich ausschließen. Meine Werke sind weder Fotografien noch Grafiken im klassischen Sinne. Es sind eigenständige, neuartige Werke, nur auf digitalem Wege entstanden und (derzeit) durch keine andere künstlerische Technik ersetzbar. Die Attribute meiner Arbeit sind der klassischen Grafik sehr nahe. Ich bezeichne sie als Dualgrafien, in Summe als Digitalgrafiken. Diese Werksammlung ist in Dresden (und darüber hinaus) einmalig, da ich bislang der einzige offizielle Vertreter mit Vorreiterrolle dieser Kunstgattung bin.[[/p]] [[p]]Gerhard Deke, März 2019[[/p]]


Urheber Metadaten: Werkdatenbank Sachsen , Bildrechte: VG Bild-Kunst

Permalink:

https://www.werkdatenbank.de/documents/kue/ wdb_00000017

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